Programm
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Freitag, 30. Oktober
Türöffnung und Check in
Begrüssung durch die Zentralpräsidentin
Sucht verstehen: Konsum - Rausch - Missbrauch - Sucht: Ueberlegungen zu einem kontroversen Thema
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Sucht verstehen: Konsum – Rausch – Missbrauch – Sucht: Überlegungen zu einem kontroversen Thema
Alkohol und psychoaktive Substanzen wurden und werden in allen Gesellschaften und Kulturen konsumiert. Sie gehören zu unserem Natur- und Kulturerbe, bereichern unser Leben, unterstützen uns in vielen Ritualen und Lebenskontexten. Sie können aber auch missbraucht werden, zu schweren Suchterkrankungen oder zu körperlichen Störungen führen und dem Individuum wie dem Umfeld schweres Leid bereiten. In diesem Spannungsfeld sind wir als Fachleute im Gesundheitswesen besonders gefordert. Was ist meine eigene Einstellung beispielsweise zum Alkoholkonsum, wann und wie können wir schädliche Auswirkungen der Substanzen erkennen, wie begegnen wir diesen Menschen, welche Vorurteile begleiten mich? Im Vortrag werden kulturelle, psychologische, körperliche und soziale Aspekte unseres Umgangs mit diesen "berauschenden Substanzen" dargestellt und zur Diskussion gestellt.
Neue Drogentrends – Konsequenzen für den Praxisalltag
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Der Konsum psychoaktiver Substanzen unterliegt einem stetigen Wandel: Neue Substanzen, veränderte Konsummuster sowie Mischkonsum stellen medizinische Fachpersonen vor Herausforderungen. Im Praxisalltag ist es oft anspruchsvoll, aktuelle Entwicklungen zu kennen, Risiken frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren.
Der Vortrag gibt einen praxisnahen Überblick über aktuelle Substanztrends und Konsumformen – von Stimulanzien über neue psychoaktive Substanzen bis hin zum nicht medizinischen Konsum von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Dabei werden auch mögliche gesundheitliche Folgen des Konsums beleuchtet.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem professionellen Umgang mit konsumierenden Patientinnen und Patienten. Nebst kommunikativen Herausforderungen im Praxisalltag werden auch Aspekte wie Stigmatisierung, Vertrauensaufbau und niederschwellige Interventionen beleuchtet. Ziel ist es, Sicherheit im Kontakt zu gewinnen und eine unterstützende, respektvolle Haltung zu fördern.
Abgerundet wird der Vortrag durch konkrete Ansätze der Schadensminderung (Harm Reduction), die im Praxissetting umsetzbar sind. Dazu gehören Informationen zur Risikoreduktion, Weitervermittlung an spezialisierte Angebote sowie die zentrale Rolle der medizinischen Praxis als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem.
Suchtpatienten in der Hausarztpraxis – Früherkennung, Screening und Warnsignale
Pause und Besuch der Ausstellung
Workshop D1:
stopsmoking in der Primärversorgung – vernetzte Begleitung
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Tabakkonsum verursacht zahlreiche Todesfälle und schwere chronische Erkrankungen. Nikotin macht abhängig und erschwert den Ausstieg.
62 % der Rauchenden in der Schweiz möchten mit dem Rauchen aufhören. Der Ausstieg aus dem Tabak- und Nikotinkonsum ist jedoch ein anspruchsvoller Prozess. Professionelle Begleitung erhöht die Erfolgschancen deutlich. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene geeignete Unterstützungsangebote kennen und nutzen.
Die WHO betrachtet Tabak- und Nikotinentwöhnung als Aufgabe aller medizinischen Berufsgruppen. Die Primärversorgung bietet wichtige Gelegenheiten, den Tabak- und Nikotinkonsum anzusprechen und Veränderungsprozesse anzustossen.
Die Kurzintervention ist ein einfaches, zeitsparendes und wirkungsvolles Instrument. Sie folgt dem ABC-Prinzip: Ask – Konsum erfragen; Brief Advice – eine klare Empfehlung zum Rauch- oder Nikotinstopp abgeben und den persönlichen Nutzen aufzeigen; Cessation Support – motivierend begleiten, Unterstützung anbieten und den Zugang zu Beratung und medikamentöser Behandlung ermöglichen. Die Entscheidung über einen Ausstieg bleibt stets bei der betroffenen Person.
Gesundheitsfachpersonen nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein. Sie erreichen auch junge und noch gesunde Menschen, haben regelmässigen Kontakt zu Patient:innen und können Veränderungen wahrnehmen. Eine wertschätzende, wiederholte Ansprache und positives Feedback stärken die Motivation.
Die Kurzintervention: Kleiner Aufwand, grosse Wirkung
Im interaktiven Workshop wird die Kurzintervention praxisnah geübt und reflektiert. Die Teilnehmenden tauschen Erfahrungen aus und lernen, wie das nationale Beratungsangebot stopsmoking interdisziplinär in den Versorgungspfad integriert werden kann. stopsmoking bietet kostenlose Telefon-, Video- und Onlineberatung in elf Sprachen sowie begleitende Folgegespräche an.
Workshop E1:
Trauer hinter der Sucht
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Erkrankt ein Mensch an einer Sucht, beginnt für den Betroffenen und das nahe Umfeld ein grosser Trauerprozess, der aber oft nicht als solcher wahrgenommen wird. Der Betroffene spürt und weiss, dass er sich und sein Umfeld immer wieder enttäuscht und oft auch anlügt. Die Beziehungen zur Familie und zu Freunden werden schwieriger. Enttäuschungen, Wut, Schuldzuweisungen, nicht erfüllte Erwartungen, Hoffnungen, Versprechen usw. lösen sich ab, bis hin zur Resignation. Suchtmittel helfen dem Suchtkranken, die Trauer und den Schmerz zu vernebeln und zu betäuben.
Workshop B1:
TaiJi-QiGong und Med. QiGong I
Workshop F1:
Look Good Feel Better – Selbstfürsorge – ich tue mir etwas Gutes
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Look Good Feel Better ist eine gemeinnützige, steuerbefreite Stiftung unter eindgenössischer Aufsicht, die seit 2005 kostenlose Workshops für krebsbetroffene Frauen, Männer und Jugendliche in der Schweiz anbietet.
Eine Krebserkrankung und ihre Therapie hinterlassen Spuren, sowohl innerlich wie äusserlich. Auch wenn die meisten dieser sichtbaren Veränderungen nur vorübergehend sind, haben sie grossen Einfluss auf das Wohlbefniden sowie auf das Selbstvertrauen und können verunsichern.
Die Stiftung Look Good Feel Better hilft Betroffenen, sich auch während der Therapiezeit wohl und gestärkt zu fühlen. Diese Auszeit von den alltäglichen Belastungen sowie der Austausch mit anderen Krebsbetroffenen ist "Wohlfühlzeit" und schenkt neue Lebensfreude und Energie.
Der Sehnsucht zuhören - Konsum und Sucht im Lauf des Lebens
Workshop G1:
Röntgen Refresher - Modul I
Workshop I1:
Sucht – der leise Feind unseres Schlafes
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Unsere moderne 24-Stunden-Gesellschaft erfordert eine permanente Verfügbarkeit. Diese kontinuierliche Belastung bleibt oft ein unterschätzter Stressfaktor, welcher die Schlafqualität & -quantität stört, führt zu einem chronischen Schlafmangel und begünstigt Schlafstörungen.
Schlafmangel und gestörter Schlaf wirken sich nachweislich negativ auf unsere kognitiven Funktionen sowie auf die Regulation unserer Emotionen aus. Dies erhöht unsere Vulnerabilität für Suchtverhalten. Gleichzeitig verstärken die gesellschaftliche Akzeptanz von Schlafdefiziten und leistungsorientiertem Verhalten diese Dynamik.
Dadurch ist eine differenzierte Betrachtung suchtassoziierter Einflüsse auf den Schlaf von grosser Bedeutung, um den Teufelskreis der Abhängigkeit frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Workshop L1:
Suchtkontext im Jugendstrafverfahren :
Praxis des Schutzmassnahmenvollzuges bei Jugendlichen mit einem Suchtproblem
Workshop H1:
Handlungssicher im Praxisalltag: Kommunikation mit Haltung und Umgang mit dem Konsum psychoaktiver Produkte
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Der Workshop bietet einen praxisnahen Einblick in die Entstehung von Suchtverhalten sowie in mögliche Veränderungsprozesse. Im Mittelpunkt steht dabei die Erkenntnis, dass Suchtarbeit weit über das reine Fachwissen hinausgeht: Sie ist Beziehungsarbeit – geprägt von Vertrauen, Haltung und der Fähigkeit zur authentischen Kommunikation.
Neben der Vermittlung fachlicher Grundlagen liegt ein besonderer Fokus auf der Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung und Haltung gegenüber Patient:innen, welche psychoaktive Substanzen konsumieren. Welche inneren Bilder und Bewertungen beeinflussen unser professionelles Handeln? Wie gelingt es, den Patient:innen auf Augenhöhe zu begegnen und Veränderung zu ermöglichen, ohne zu stigmatisieren oder zu überfordern?
Der Workshop schafft Raum für Reflexion, Austausch und methodische Impulse. Dadurch sollen die Teilnehmenden ermutigt werden, ihre Rolle in der Arbeit mit Patient:innen, welche psychoaktive Substanzen konsumieren, bewusster zu gestalten. Ziel ist es, Handlungssicherheit und Empathie im professionellen Kontext zu stärken.
Workshop C1:
Verwöhnung hat nichts mit Liebe zu tun
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Warum Eigenverantwortung und persönliche Entwicklung für moderne Praxisteams entscheidend sind
Verwöhnung wird oft mit Fürsorge und Wertschätzung verwechselt. Doch was gut gemeint ist, kann die Entwicklung von Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Veränderungsfähigkeit langfristig verhindern. Wird Verwöhnung zur Gewohnheit, entsteht eine Kultur der Abhängigkeit, in der die Erwartungen wachsen, die Eigeninitiative abnimmt und sowohl Mitarbeitende als auch Teams demotiviert werden.
Gerade im Praxisalltag sind neben Fachkompetenz auch soziale Fähigkeiten gefragt: Kommunikation, Teamfähigkeit, Flexibilität und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Mitarbeitende, die gelernt haben, Herausforderungen eigenständig zu bewältigen, tragen wesentlich zu einem erfolgreichen und zukunftsfähigen Praxisteam bei.
Der Vortrag zeigt, wie sich Verwöhnung im Berufsalltag erkennen lässt, welche Auswirkungen sie auf Zusammenarbeit, Motivation und Entwicklung haben kann und warum persönliche Entwicklung ein zentraler Bestandteil moderner Personalentwicklung ist.
Die Teilnehmenden erhalten Impulse, wie eine Kultur entstehen kann, in der Unterstützung nicht bedeutet, Aufgaben abzunehmen, sondern Menschen zu stärken, ihre Fähigkeiten einzusetzen und Veränderungen aktiv mitzugestalten.
Zwischen Unterhaltung und Abhängigkeit: Eine Analyse von Gaming- und Geldspielsucht
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Das Ambulatorium Crossline der Stadt Zürich stellt ein Modell interprofessioneller Zusammenarbeit in der Suchtbehandlung dar. Seit 2004 bietet die Einrichtung eine umfassende, niederschwellige Versorgung für rund 258 Patient*innen mit schwerer Opioidabhängigkeit. Die interprofessionelle Teamstruktur aus Medizin, Pflege, Sozialarbeit, Psychologie und Psychotherapie ermöglicht eine ganzheitliche Betreuung unter einem Dach. Diese enge Vernetzung fördert Vertrauensaufbau, Stabilisierung und langfristige Therapiebindung, was entscheidende Faktoren für die Schadensminderung und die Vier-Säulen-Politik der Stadt Zürich sind. Durch die Bündelung aller Dienstleistungen wird nicht nur die Lebensqualität der Patient*innen gesteigert, sondern auch das Gesundheitssystem entlastet. In diesem Referat möchten wir Ihnen das Modell vertieft vorstellen
Workshop B2:
TaiJi-QiGong und Med. QiGong II
Orthorexie zwischen Gesundheitsideal und Krankheitswert- psychiatrische und ernährungsmedizinische Perspektiven
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Orthorexie zwischen Gesundheitsideal und Krankheitswert – psychiatrische und ernährungstherapeutische Perspektiven.
Orthorexie beschreibt ein zunehmendes klinisches Phänomen an der Schnittstelle von Ernährungsverhalten, psychischer Gesundheit und gesellschaftlichen Gesundheitsnormen. Charakteristisch ist eine zwanghafte Fixierung auf „gesundes“, „reines“ oder „richtiges“ Essen, die zu erheblichem Leidensdruck, sozialem Rückzug, Mangelernährung und psychischer Komorbidität führen kann. Eine repräsentative Umfrage vom BAG ergab, dass sich nahezu ein Drittel der Schweizer Bevölkerung übermässig stark mit gesundheitsfördernder Ernährung beschäftigt, was die gesellschaftliche Relevanz des Themas unterstreicht.
Der Vortrag beleuchtet Orthorexie aus einer psychiatrischen und ernährungstherapeutischen Doppelperspektive. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Perfektionismus, Kontrollbedürfnis und Angst im Kontext moderner Gesundheits- und Clean-Eating-Narrative.
Ziel des Vortrags ist es, Fachpersonen dafür zu sensibilisieren, wann gesundheitsbewusstes Essverhalten in einen krankheitswertigen Zustand übergeht, wie Orthorexie klinisch erkannt werden kann und ab welchem Punkt weiterführender diagnostischer und therapeutischer Behandlungsbedarf besteht.
Workshop D2:
Nikotin im Wandel: Abhängigkeit, neue Produkte und Relevanz für die Praxis
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Nikotin ist heute mehr als die klassische Zigarette: Vapes, Nikotinbeutel, Strips und synthetische Analoga verändern Konsum und Beratung. Viele Produkte wirken modern, diskret und aromatisiert, können aber rasch abhängig machen. Nikotinstärken, Inhaltsstoffe und Langzeitfolgen sind oft schwer einschätzbar und weitgehend unbekannt.
Fachleute können im Alltag gezielt nach allen Nikotinprodukten fragen, Risiken verständlich erklären, Jugendliche und Erwachsene sensibilisieren und Rauch- bzw. Nikotinstopp frühzeitig ansprechen. Bei Bedarf kann an externe Fachstellen oder die Plattform stopsmoking verwiesen werden.
Nach dem Input bietet der Workshop Raum für Fragen, den Austausch eigener Erfahrungen und eine Diskussion über die Auswirkungen auf den Praxisalltag.
Einführungs- und Schulungskonzept zur kontinuierlichen Glukosesensor-Messung (CGM) in der Allgemeinpraxis
Gemeinsam durch den Wunddschungel! Wunden sind mehr als nur Diagnosen - sie erzählen Geschichten
Weniger Aufwand, mehr Sicherheit: Qualitätskontrollen im Praxislabor mit q.check im Handumdrehen digital dokumentiert
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Die Dokumentation interner und externer Qualitätskontrollen ist im Alltag häufig mit hohem Aufwand, Fehlerquellen und mangelnder Übersicht verbunden. Wie lassen sich Qualitätskontrollen also einfacher, sicherer und effizienter gestalten?
Dieser Workshop zeigt am Beispiel von q.check, wie sich die Dokumentation von Qualitätskontrollen und Ringversuchen durch diese digitale Lösung deutlich vereinfachen lässt. QC-Messwerte werden automatisch erkannt und direkt an q.check übermittelt. Die Ergebnisse stehen anschliessend übersichtlich in Tabellen und grafischen Auswertungen zur Verfügung, sodass Trends und Abweichungen auf einen Blick erkennbar sind. Lotnummern und Zielwerte sind bereits im System hinterlegt; die Messwerte werden automatisch QUALAB-konform geprüft, gespeichert und archiviert. Ergänzend sorgen Erinnerungsfunktionen und klare Statusübersichten dafür, dass alle Qualitätskontrollen jederzeit im Blick bleiben. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Flexibilität von q.check: Die Lösung funktioniert unabhängig von bestehenden Geräten oder Praxissoftware und lässt sich problemlos in unterschiedliche Arbeitsumgebungen integrieren.
Die Teilnehmenden erfahren, wie durch elektronische Datenübermittlung und automatisierte Prüfprozesse der manuelle Aufwand deutlich reduziert wird, da lediglich eine Validierung der Ergebnisse erforderlich ist. Gleichzeitig erhöht die automatische Dokumentation die Sicherheit, indem Tippfehler und Datenverluste vermieden werden. Der Workshop vermittelt praxisnah, wie sich mit q.check Effizienz steigern, Transparenz schaffen und die Qualitätssicherung zuverlässig unterstützen lässt.
Histogramme besser verstehen und interpretieren
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Ein Histogramm kann wertvolle Hinweise für Zufallsbefunde liefern und helfen, mögliche versteckte Pathologien zu erkennen. Möchten Sie die Histogramm-Kurven Ihres Hämatologie-Systems besser verstehen? Welche Hinweise sind erkennbar und welche Bedeutung haben sie? Ihr Hämatologie-System liefert lhnen viele lnformationen, zusätzlich zu der bekannten Anzahl der jeweiligen Zellen.
Workshop M1:
Gespräche, die bewegen - Einführung in Motivational Interviewing für MPA
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Motivational Interviewing (MI) ist ein evidenzbasierter Ansatz der Gesprächsführung, der Menschen dabei unterstützt, eigene Veränderungsprozesse zu entwickeln und zu gestalten. Die Haltung und Art der Kommunikation können dabei entscheidend dazu beitragen, Motivation zu fördern und tragfähige therapeutische Beziehungen aufzubauen.
Dieser Workshop bietet einen Einblick in die Grundlagen des Motivational Interviewing. Im Mittelpunkt stehen die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung sowie zentrale Prinzipien einer wertschätzenden, partnerschaftlichen und patient:innenzentrierten Gesprächsführung. Neben theoretischen Impulsen erhalten die Teilnehmenden Gelegenheit, erste Erfahrungen mit dem Ansatz zu sammeln und dessen Bedeutung für den Praxisalltag zu reflektieren.
Der Workshop richtet sich an MPA, die ihre Gesprächskompetenz erweitern und neue Impulse für den Umgang mit Patient:innen mitnehmen möchten.
Patientenzentrierte Versorgung konkret: Instrumente, welche in der Praxis einfach umsetzbar sind
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Gesundheit und Suchtverhalten werden nicht nur durch medizinische Faktoren beeinflusst. Einkommen, Bildung, Arbeitsbedingungen, Wohnsituation oder soziale Unterstützung haben einen wesentlichen Einfluss auf Gesundheit, Krankheitsverlauf und Behandlungserfolg. Gleichzeitig stehen Gesundheitsfachpersonen vor der Herausforderung, solche Faktoren im Praxisalltag zu berücksichtigen, ohne zusätzliche Belastungen zu schaffen.
Der Workshop stellt praxistaugliche und kostenlos verfügbare Werkzeuge vor, die eine patientenzentrierte Versorgung unterstützen und gleichzeitig den Praxisalltag erleichtern können:
- «Soziale Rezepte» zur Vermittlung von nicht-medizinischen Unterstützungsangeboten
- «Digitale Übersetzungstools» zur Verbesserung der Kommunikation mit fremdsprachigen Patient:innen
- «Werkzeuge für Shared Decision Making» zur gemeinsamen Entscheidungsfindung
- «Strukturierte Behandlungspläne» zur Förderung von Orientierung, Selbstmanagement und Therapietreue
- Die Methode «What matters to you?» zur Erfassung der individuellen Bedürfnisse und Prioritäten von Patient:innen
Anhand konkreter Beispiele diskutieren die Teilnehmer:innen, wie diese Instrumente in der ambulanten Versorgung eingesetzt werden können und welchen Beitrag sie zu einer wirksameren, bedürfnisorientierten Behandlung leisten.